MTV WINTER JAM 2003 Davos
Open-Air ist ja immer eine Reise wert und dazu noch
umsonst: Also klar, wir nichts wie hin zum MTV Winterjam nach Davos
in die Schweiz. Nach Sölden (Österreich) machte das MTV
Mega-Event dieses Jahr im beschaulichen Davos in den Schweizer Bergen
Station . Eine Top Location, insbesondere, da sich das ganze mit
ein paar Tagen snowboarden optimal kombinieren ließ. Schade
nur, daß sich die Schweiz und insbesondere Davos, nicht gerade
von ihrer günstigen Seite zeigen, ich frage mich wie die Kids
das finanzieren...
Ansonsten gabs natürlich nichts zu meckern. Nachmittags
konnte man Glühwein an der benachbarten Halfpipe der Jakobshornbahn
geniesen oder einfach in der Sonne liegen. Wie gesagt eine wirklich
einzigartige Location mit vielen Möglichkeiten sich die Zeit
zu vetreiben...
Wo ist Johnny Knoxville?
Nachmittags stieg die Spannung dann und das Gelände
füllte sich zusehends. Die Jackass-Crew waren als Gastgeber
geladen, doch leider war die Enttäuschung groß: Wo war
Johnny Knoxville? Wo waren die Stunts? Nun gut Bam Mageras Auftritt,
bei dem er sich beim Freien Fall auf die Bühne eine Platzwunde
an der Stirn zuzog, war ein vielversprechend kranker Einstieg, doch
die Jungs wußten auch nicht sorecht, was sie da sollten. Da
konnte auch Ben Teewag (ja genau: 'MTV Freakshow' und Sohn von Uschi
Glas) das Ruder nicht rumreissen. Das die Jungs um Bam Magera und
Chris Pontius (aka Partboy) in Davos die Sau rauslaassen konnten
und Ihren Spaß hatten sieht man dafür in den "Countdown
to WinterJam" Folgen auf MTV. Sendetermine siehe: mtv
WinterJAM
Warum die Guano Apes die undankbare Rolle des
Openers übernehmen mußten, wo doch ausreichend Snowboard-Kids
zur verdienten Helden-Verehrung angereist waren, ist mir noch immer
ein Rätsel. Denn die Band überzeugt auch heute noch durch
vollen Einsatz auf der Bühne und musikalische Stärken.
Das Publikum wusste das zu schätzen.
Schluß mit HipHop: Punkrock ist back
Endlich: Der MTV Winterjam war der Beweis, daß
man auch mit guten alten Stromgitarren noch "junge Leute"
begeistern kann: Sum41, die rotzigen Punkrock-Jungstars waren
im Anschluss der gefeierte Höhepunkt des Abends. Wie die Faust
aufs Auge - oder sollte ich sagen wie der Schneeball... - da stimmte
einfach alles: Kraftvolle, mitreissende Songs waren ein willkommenes
Gegenmittel zur allgegenwärtigen Eiseskälte.
Da konnten Crazytown, die zwar musikalisch
solide Arbeit leisteten, keinen mehr draufsetzen. Es fehlte einfach
die Energie und der Funke sprang nicht über.
Nach den Bands war die Party ja noch lange nicht vorüber
und diverse Clubs sorgten für Abwechslung bis in die frühen
Morgenstunden. Also wenn ihr nächsten Winter noch nichts vorhabt:
Look out for Winter Jam 2004.
Ach so übrigens: Check out da links & pics:
Anklicken und vergrößern und demnächst gibts die
auch als Desktop-Bilder...
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