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Samstag,
11.01: 250-er Klasse
Den Sieg in den drei Vorläufen sicherten sich
souverän die jeweiligen Favoriten Casey Johnson, Frederic Vialle
und Johnny Aubert. Jerome Heremy und Jason Higgs lieferten sich
nach einem Sturz im Vorlauf anschließend tatsächlich
eine Schlägerei im Fahrerlager. Die Jury reagierte sofort und
disqualifizierte die beiden Schläger mit einer zusätzlichen
Geldbuße von jeweils 250 Euro.
Vincent Turpin und Regis Olivera bewiesen dann Im
Hoffnungslauf ihr Können und qualifizierten sich somit für
das Halbfinale. Während das erste Halbfinale ohne größere
Zwischenfälle und Überraschungen zu Ende ging(Shane Metcalfe
vor Frederic Vialle und Casey Johnson), war im zweiten Halbfinale
der Wurm drin. Bombenstart für Johnny Aubert der sofort in
Führung ging doch der Traum von einem Sieg für den Franzosen
war von kurzer Dauer. Nach einer Runde wurde das Rennen wegen Fehlstart
abgebrochen. Einige Startgatter hatten sich nicht gelöst.
Völlig
richtige Entscheidung von der Jury aber trotzdem bitter für
den bis dahin führenden Johnny Aubert, der alles andere als
glücklich über die ungebetene Unterbrechen des Rennens
schien. Schließlich hat er noch alle Chancen auf einen Podiumsplatz
in der Gesamtwertung und das für ihn schlechte Ergebnis des
gestrigen Abends steckte ihm noch in den Knochen.
Der Start wurde also wiederholt und wie das Schicksal so spielt,
ließ sich nun nach einem Frühstart seinerseits das Startgatter
von Johnny Aubert nicht mehr lösen. Somit ging er als letzter
ins Rennen. Doch der talentierte Franzose gab nicht so leicht auf
und kämpfte sich in einem technisch hervorragenden Rennen und
einigen exakt herausgefahrenen Blockpasses bis auf Platz drei vor.
Herausragende Leistung des jungen Auberts. Heute wollte er es wissen.
Erster in diesem Halbfinale wurde Regis Olivera gefolgt von William
Poll.
Im
Hoffnungslauf konnten sich dann noch Michael Brandes und David Oettel
fürs Finale qualifizieren Daniel Siegel belegte den unglücklichen
dritten Platz und war somit draußen. Im Finale zeigte Aubert
erneut, was er drauf hat und arbeitete sich erneut von Platz sieben
nach dem Start auf Platz zwei und damit aufs Podium vor. Casey Johnson
schien schon wieder auf und davon zu einem erneuten Sieg als er
vier Runden vor Schluß stürzte und das Rennen aufgab.
Michael Brandes sicherte sich das Siegertreppchen, Olivera kam auf
Platz drei und Vialle auf vier.
In der Gesamtwertung mußte Johnson durch sein
aus im Finale seine Führung an Dehaan abgeben.
125-er
Klasse
Der große Pechvogel am heutigen Abend war Lukas
Weis. Gleich zu Beginn des 1.Laufs stürzte er und konnte sich
nur noch auf Platz fünf vorarbeiten. Im 2.Lauf lag Lukas fünf
Runden vor Schluß auf Platz drei bevor er erneut stürzte
und die Chancen aufs Podium verlor.
Rui Concalves zeigte sich wieder mal souverän,
ließ nichts anbrennen und baute seine Führung im Gesamtklassement
weiter aus. Sein stärkster Konkurrent Antoine Meo kann ihn
nicht mehr gefährden, da dieser in Stuttgart und Braunschweig
nicht mitgefahren ist. Dennoch lieferte er dem Portugiesen einen
harten Kampf und verwies ihn beide Male auf Platz zwei. Lukas Weis,
der einen tollen Auftakt in Stuttgart hatte, muß nun um seinen
2.Platz in der Gesamtwertung kämpfen. Coulon, Mannevy und auch
Meo sind ihm auf den Fersen.
Freestyle
Der Star des Abends war der Godfather of Freestyle
Mad Mike Jones. Betont locker und wie immer gut gelaunt war er für
alle Späße zu haben. Und wie nicht anders erwartet schaffte
er es auch diesmal, die Halle zum Beben zu bringen. Wenn er sich
in die Lüfte schwingt und seinen legendären "kiss
of death" springt, bleibt einem einfach der Mund offen stehen.
Aber auch seine Mitkonkurrenten Gary Tylor, Fabian Bauernsachs.
Busty Wolter hatten einiges zu bieten. Die größte Attraktion
war der Fünferzug: kiss of death, bar hop, lazy boy, cliffhanger,
whip, superman seat grap, can- can & heelclicker wechselten
sich ab - das Publikum war begeistert.
Finally...
Der große Sieger beim diesjährigen SX-Cup
ist das Team Yamaha-Kurz-Casola. Wenn sich nichts dramatisches mehr
ereignet stellt das Team sowohl in der 250-er als auch in der 125-er
Klasse den Gesamtsieger. Rui Goncalves, der junge Portugiese ist
nicht mehr einzuholen und auch Casey Johnson wird sich aller Vorraussicht
nach den Sieg nicht mehr nehmen lassen.
Mit Johnny Aubert könnte sogar noch ein weitere Pilot des Rennstalls
einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung herausfahren. Und daß
der talentierte Franzose kämpfen kann und technisch einiges
drauf hat, hat er heute erneut bewiesen. Man darf gespannt sein!
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