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freiburg trailrun 2026 visual

Freiburg Trailrun: Wie aus einem Lauf ein visuelles Gesamtkonzept wurde

Bei bestem Frühlingswetter, ausverkauften Startfeldern und rund 700 Menschen vor Ort feierte der Freiburg Trailrun 2026 eine erfolgreiche Premiere. Viele glückliche Gesichter, intensive Zieleinläufe und eine spürbar positive Energie prägten den Tag – sowohl auf den Trails als auch im Zielbereich.

Sportlich setzten sich auf den beiden Strecken folgende Gesamtsieger:innen in den Ergebnissen durch:
Auf der Kurzdistanz gewann Lea Straub die Frauenwertung, während Florian „Flo“ Winker als schnellster Läufer ins Ziel kam.
Auf der Langstrecke siegte Hannah Marquard bei den Frauen, bei den Männern setzte sich Marc Dülsen durch.


Vom Event zur Markenwelt

Für Büro Wasserwerfer stand beim Freiburg Trailrun nicht nur die Organisation eines Sportevents im Fokus, sondern die Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts.

Im Zentrum stand die Frage:
Wie kann ein Lauf nicht nur funktionieren, sondern auch visuell und inhaltlich eine eigene Welt aufbauen?

Die Antwort darauf war ein bewusst gestaltetes Zusammenspiel aus Corporate Identity, Kommunikation und Raumgestaltung – getragen von einer klaren gestalterischen Klammer.


Corporate Identity als Fundament beim FRBRG Trailrun

Ausgangspunkt bildete die Entwicklung einer eigenständigen visuellen Identität.
Logo, Farbwelt und Typografie wurden nicht isoliert gedacht, sondern als verbindendes System, das sich durch alle Anwendungen zieht – von der Website über Startnummern bis hin zur Gestaltung der Eventflächen.

Die drei prägenden Grundfarben, die markante Wortmarke „FRBRG Trailrun“ sowie eine klar definierte Hausschrift bilden dabei das stabile Fundament, auf dem sich unterschiedliche visuelle Ausdrucksformen aufbauen lassen.


Spielen mit visuellen Ansätzen

Ein zentraler Bestandteil des Konzepts war es, bewusst mit verschiedenen Bildwelten zu arbeiten.
Statt einer einheitlichen, glattgebügelten Eventästhetik wurden unterschiedliche visuelle Ansätze nebeneinander gestellt:

  • klassische, reduzierte Informationsgrafiken
  • experimentelle, teils provokante KI-generierte Motive
  • rohe, nahbare Darstellungen des Trailrunnings
  • emotionale Bildwelten aus Natur, Bewegung und Körperlichkeit

Ziel war es, gezielt unterschiedliche ästhetische Zugänge zu schaffen und damit auch verschiedene Zielgruppen anzusprechen – von leistungsorientierten Läufer:innen bis hin zu kreativen, visuell geprägten Communities.


Gestaltung als Haltung

Dabei ging es nicht nur um Gestaltung im engeren Sinne, sondern um eine klare Haltung:
Der Freiburg Trailrun sollte sich bewusst von standardisierten Sportveranstaltungen abheben und eine eigene Sprache entwickeln.

Das zeigt sich auch im Umgang mit Flächen und Materialien vor Ort.
Statt beliebiger Werbeinszenierung entstand ein durchgängiges Erscheinungsbild, das das Event als zusammenhängenden Raum erlebbar macht.


Fazit

Der Freiburg Trailrun 2026 zeigt, wie aus einem Sportevent ein konsistentes Markenerlebnis entstehen kann.
Für Büro Wasserwerfer war das Projekt ein Beispiel dafür, wie strategisches Design, visuelle Experimente und eine klare konzeptionelle Idee zusammenwirken können.

Nicht als Selbstzweck – sondern als Mittel, um ein Event fühlbar, sichtbar und erinnerbar zu machen.